Špeciálna morálna teológia
Bioetika
© RBC 2003
Stammzellen: Hoffnungen und Sorgen

Józef Wróbel, SCJ
Katholischer Bischof von Helsinki

    Die Stammzellen (stem cells; le cellule staminali; les cellules souches) sind Objekt der zur Zeit besonders intensiv unternommenen Untersuchungen und biolo-gischen Experimente. Die schon errungenen Entdeckungen scheinen einen neuerli-chen qualitativen Umbruch in der Medizinwissenschaft anzusagen. Sie bringen nämlich völlig neue Chancen zur Überwindung bisher unheilbarer Krankheiten, oder zumindest der Überschreitung von Barrieren, die die Möglichkeiten der bisherigen medizinischen Techniken einschränkten.
    Nachträglich sucht diesen Untersuchungen die ethische Reflexion nachzu-kommen. Die neueren Techniken, die auf Stammzellen bauen, ziehen nämlich eine Reihe axiologischer Fragen herbei. Einerseits können sie zwar Quelle der Hoffnung für den Menschen darstellen, der mit Krankheit und Behinderung gedemütigt ist. Doch anderseits vernichten sie des öfteren beabsichtigt den Menschen selbst in seiner embryonalen Form. Allerdings die neueren Errungenschaften im Bereich der Stammzellen-Biologie scheinen anzusagen, daß ihre wohltätige Wirkung nicht un-bedingt mit Bitterkeit des Übels gewürzt sein muß. Nötig ist dabei aber die Deter-mination der Welt der Wissenschaft in Richtung der Nachsuche nach vielleicht schwierigeren Lösungen, die aber den Menschen in seiner Würde völlig bestätigten.

I. Die Spezifik und die Typen der Stammzellen

    Den Stammzellen sind zwei Merkmale eigen:
1) Es steht ihnen die Fähigkeit zu, sich auf unbeschränkte Art und Weise zu erneuern, ohne dabei ihre Eigenartigkeit einzubüßen;
2) Es steht ihnen auch die Fähigkeit zu, sich in spezifische Zellen des be-stimmten Gewebes zu umgestalten, z.B. in Neuro-Zellen, Muskel-, Blutzellen[1]. Die-se Fähigkeit kann sich mit dem Merkmal der Totipotentialität auszeichnen (All-potentialität: also die Möglichkeit sich in Zellen eines beliebigen Gewebes zu um-gestalten), Pluripotentialität (Möglichkeit sich ausschließlich in bestimmte Zellen umzuwandeln), oder Monopotentialität (also die Fähigkeit, sich ausschließlich in Zelle dieses Gewebes zu umgestalten, in dem sie existiert). – Stammzellen können auch einen unterschiedlichen Ursprung haben. Zur Zeit spielen die dominierende Rolle zwei ihre Hauptsorten:
1) „Fötale (embryonale) Stammzellen” (ES, ESc, Embryo Stem Cells; cellule staminali embrionali (fetali); cellules souches embryonnaires); und:
2) „Erwachsene Stammzellen” (ASC – Adult Stem Cells; cellule staminali a-dulte; cellules souches adultes).

1. Embryonale Stammzellen
    Von totipotentionellen Fähigkeiten der Zellen eines menschlichen Fötusses wußte man schon, seitdem die ersten Entwicklungsstufen eines Embryo untersucht worden sind. Man bemerkte nämlich, daß jede Zelle des menschlichen Embryos auf der Stufe der Morula den Anbruch einer neuen Person zu geben imstande ist. So kommt es gerade eben zur Entstehung der ein-eiigen Zwillinge. Im Laufe der Zeit wurde festgestellt, daß totipotentionelle Fähigkeiten auch den nicht differenzierten Zellen des Embryonalknoten zusteht, die in der Blastozyste angesammelt sind. Erst im Laufe der weiteren Entwicklung unterliegen diese Zellen allmählich dem Spezifi-kationsvorgang, wobei sie den Anbeginn den einzelnen Geweben und Organen des menschlichen Organismus geben[2]. Es sind die oben genannten Keimzellen (embry-onale Zellen).
    1998 ist es den Wissenschaftlern aus ein paar Zentren[3] gelungen ursprüngliche totipotentionelle Keimzellen zu züchten und erstmals Experimente durchzuführen. Anfangs 1999 wurden erste positive Resultate im Bereich der Umgestaltung der embryonalen Keimzellen in andere Zellen erreicht. Derartige Experimente werden weiter unternommen[4].
    Mittlerweile wurde auch festgestellt, daß die Spezifikation der eingeimpften Stammzellen vom Organismus selbst des Nehmers gesteuert werden kann, indem der Organismus „genötigt wird”, sich in Zellen zu umgestalten, die das Gewebe des geschädigten Organs wiederaufzubauen imstande wären. So geschieht es z.B. nach einem Herzinfarkt: die dort eingeimpften Zellen bauen die geschädigte Gewebe-struktur von allein wieder auf[5], wobei andere imstande sind, Blutgefäße wiederauf-zubauen.
    Zur Quelle für Stammzellen kann eigentlich jedes Embryo werden. Allerdings die praktische Benutzung dieser Zellen schließt die Zufälligkeit ihrer genetischen Struktur aus, die von Erbregeln bestimmt werden. Die im Therapievorgang nötigen Gewebe und Organe müssen dieselbe oder zumindest eine ähnliche Eiweißstruktur haben, wie die somatischen Zellen des Nehmers. Diese Abhängigkeit ergibt sich aus Funktionierungsprinzipien des immunologischen Systems des Organismus. Dieses System erkennt nämlich jeden Fremdkörper und behandelt ihn als einen Eindringling[6]. Daher das Phänomen der Zurückweisung heterologischer Implantate und die Notwendigkeit, daß nach einer Transplantation in ihren Nebenfolgen sehr riskante Immuno-Suppresivmittel angewandt werden müssen[7].
    Die genannte Barriere kann auf zwei Arten und Weisen überwunden werden. Die erste beruht darauf, daß Zellen, Gewebe oder Organe eingeimpft werden, die vom Geber genommen werden, der die HLA-Antigene (Human Leucocyte Antigens) besitzt, die zur selben oder ähnlichen Gruppe gehören. In der Praxis ist es jedoch schwer einen Geber zu finden, der solche Bedingung erfüllen würde. Eine natürliche Art und Weise, wie diese Barriere überwunden werden könnte, besteht darauf, daß ein Transplantat zwischen homozygotischen Zwillingen übergebracht wird. Bei solchen Zwillingen ist die Übereinstimmung der Zellen und Antigene vollständig. Allerdings es ist bekannt, daß es solche Zwillinge nur wenige gibt. Diese Barriere möchte man überwinden, indem Geber der nötigen Zellen oder Gewebe mit der Methode des Klonens des Nehmers oder seiner Zellen „erzeugt” werden. Gerade die Gewebe, die aufgrund Stammzellen erzeugt werden, die von Embryos-Klonen entnommen worden sind, bzw. aufgrund von Zellen-Klonen des betreffenden Patienten, schaffen die Möglichkeit, daß für ihn die geeignetsten Gewebe und Organe produziert werden können[8].
    Vom biologischen Gesichtspunkt aus möchte man dieses Ziel erreichen, indem eine der vier Methoden benutzt wird[9]:
1) Mit dem klassischen Klonen, also dem Transfer des Kerns der somatischen, von der klonierten Person entnommenen Zelle – in die Eizelle, die vorher ihres eigenen Kerns enthoben wurde. Der so erzeugte Keim wird in vitro bis zum Stadium der Blastozyste gezüchtet. Die gewonnenen Keimzellen werden dann stimuliert, so daß sie sich in Richtung des bestimmten Gewebes entwickeln. Die Zellen selbst oder das von ihnen erschaffene Gewebe wird letztlich dem Nehmer implantiert.
2) Mit der Übertragung des von der klonierten Person entnommenen Kerns in die Eizelle eines Tieres, die ihres eigenen Zellenkerns enthoben wurde. Die Wis-senschaftler setzen voraus, daß aus dem so initiierten Keim ein menschliches Emb-ryo entwickelt wird. Beachtet man aber, daß beim Vorgang der Übermittlung der Erbmerkmale nicht ausschließlich das Kern-DNA teilnimmt, sondern auch jedes Mi-tochondrial-DNA, kommen Zweifel auf, ob die Erwartungen, die mit dieser Methode zusammenhängen, begründet bleiben;
3) Die Umprogrammierung des somatischen Zellenkernes der Person, die Nehmer des Implantates sein soll, indem er in die Zytoplasme der früher erzeugten Stammzelle übertragen wird. Es ist eine Technik die noch in der Phase einführen-der Analysen stehen bleibt. Es scheint allerdings, daß auch diese Technik nach ei-ner früher vorbereiteten Stammzelle verlangt, die vom menschlichen Embryo her-kommen muß;
4) Die Technik des TNSA. In ihrem Anfangsstadium ist sie ähnlich wie beim klassischen Klonen. In die Zytoplasma des Oozytus wird der Kern einer reifen somatischen Zelle eingeimpft. Im weiteren Stadium wird die Umprogrammierung des Kernes der erhaltenen Zellen in bestimmter Richtung unternommen und es wird die Vermehrung initiiert. Auch diese Technik steckt im Stadium der wissenschaftlichen Vision. Mit ihrer ethischen Bewertung muß gewartet werden, bis alle Elemente dieser Methode erklärt werden. Jedoch schon einführend kommt hier die ethische Unruhe zum Vorschein. Es kommt nämlich die Frage auf, ob man mit der Anwendung dieser Methode mit Gewißheit die Klonierung eines Menschen vermeiden kann. Diese Technik enthält nämlich in sich selbst das Stadium, das dem Klonen eigen ist. Übrigens selbst die Wissenschaftler wenden bezüglich der so präparierten Zelle solche Bezeichnungen an, wie: Zygote, einzelliges Embryo, u.dgl[10].

2. Erwachsene Stammzellen
    Aus ethischen Gründen schaffen diese Perspektiven der Mehrheit von Wissenschaftlern keine Zufriedenheit. Die Entnahme der Keim-Stammzellen kommt unausbleiblich der Vernichtung des menschlichen Embryos gleich. Dieser Faktor dynamisierte andere Such-Richtungen, in denen zur Verwendung von Stammzellen nach dem Organismus eines schon ausgebildeten Wesens gestrebt wird, darunter auch eines erwachsenen Menschen. Es sind die schon oberhalb erwähnten erwach-senen Stammzellen.
    Die Existenz solcher Zellen wurde von der Fähigkeit einiger Wesen angeboten, daß die Ausbildung verlorener Organe neuerlich zustandekommen kann, darunter auch die Fähigkeit jedes Organismus, einige Gewebe im Heilungsprozeß regenerieren zu können (z.B. bei Verwundungen der Haut und des Muskelgewebes, Knochenbruch, Risse der Knorpel), die Regeneration (z.B. der Darm-Oberhaut) oder auch der Blutproduktion[11]. Mit der Untersuchung dieser Zellen wurde vor etwa 30 Jahren begonnen. Im Jahre 1981 ist es gelungen, diese Zellen zu herausisolieren[12].
    Anfangs wurde angenommen, diese Zellen wären nicht imstande, alle Erwartungen der Wissenschaftler zu erfüllen, da sie sich nur im beschränkten Bereich umwandeln können, d.h. ausschließlich in Zellen dieses Gewebes, in dem sie existieren. Allerdings Ende 1998 haben Wissenschaftler bewiesen, daß auch in Geweben eines erwachsenen Organismus Stammzellen existieren, denen die Fähigkeit der Pluri-Potentialität zusteht (Multi-Potentialität). Heute ist es schon bekannt, daß solche Zellen reichlich im Knochenmark zugegen sind, im Fett (ein halbes Kilo des Fettgewebes enthält sie von 100-200 Mill.), im Blut der Nabelschnur und des Mutterkuchens, im Gehirn[13]. Sie können spezifiziert werden sowohl in vivo, wie in vitro[14]. Ziemlich bald wurden Selektions-Methoden solcher Gewebe erfunden, Methoden der Erhaltung der Lebensvorgänge in ihnen, der Unterstützung ihrer Entfaltung, und vor allem: wie die Initiierung ihrer Spezifikation in bestimmter Richtung erreicht werden kann[15].
    Ein weiterer Vorwärts-Schritt wurde von amerikanischen Wissenschaftlern aufgebrochen (von der Johns Hopkins School of Medicine, von der Yale University und von der New York University). Im vergangenen Jahr haben sie im Knochenmark Stammzellen entdeckt, die dieselben oder beinahe dieselben Fähigkeiten zur Um-gestaltung haben, wie sie den embryonalen Stammzellen eigen sind[16].
    Es wird auch versucht, erwachsene Stammzellen von menschlichen Leichen zu erreichen. Genauer gesagt: Wissenschaftler vom Salk Institute suchen sie vom Gehirngewebe eines verstorbenen Menschen zu selektionieren[17]. Wissenschaftler gehen in ihren bestrebevollen Plänen schon auf eine weitere Stufe über. Sie haben nämlich mit Untersuchungen begonnen, somatische Zellen eines erwachsenen Wesens in andere Zellen zu umgestalten, und in weiterer Reihe in bestimmte Gewebe[18]. Im laufenden Jahr (Jahr 2002) haben amerikanische Wissenschaftler der Firma Neucleotech verkündet, es wäre ihnen gelungen die Hautzellen in Lymphozyten T zu umprogrammieren[19].

II. Moralische Aspekte der Techniken unternommen aufgrund der Stammzellen
    Die oben dargestellten Untersuchungen und Experimente schaffen neue Her-ausforderungen für die bio-ethische Reflexion dar. Es soll einführungsgemäß her-vorgehoben werden, daß eine ausführliche Präsentation dieser Problematik vorläu-fig unmöglich erfolgen kann, da sich viele der angebotenen Lösungen noch weiter in theoretischer Sphäre der Auseinandersetzungen befinden und es ist nicht mit voller Gewißheit sicher, ob ihre völlige Verwirklichung irgendwann möglich sein wird. Es ist auch nicht bekannt, in welcher Richtung die weitere Entwicklung der besprochenen Techniken ablaufen wird. Dennoch man kann schon heute die morali-sche Wertung fällen – sowohl bezüglich selbst der Hauptidee der dargestellten Pro-jekte, wie auch mancher Elemente der vorgeschlagenen Lösungen, da sie im allge-meinen Abriß verhältnismäßig durchsichtig sind.
    Die ethische Reflexion betreffs der Techniken, die auf Stammzellen beruhen, ist verwickelt. Allerdings nicht alle hier erscheinenden Fragen sind völlig neu. Viele von ihnen gehören zum Kreis der klassischen bio-ethischen Fragen, die Objekt Analysen der Ethiker oder auch Erklärungen des Magisteriums der Kirche schon gewesen sind. Als allgemein bekannt, zumindest im Kreis der Spezialisten, werden sie in dem hiesigen Vortrag übergangen. Es geht hier vor allem um den personalen Status des menschlichen Embryos, die zutiefste Unmoralität seiner Vernichtung und allen Experimentierens an ihm, die Unmoralität des Klonens des Menschen.
    Die ethische Analyse der Techniken, die auf Stammzellen beruhen, muß die oben schon besprochenen zwei Typen dieser Zellen berücksichtigen. Der erste Teil der Analyse betrifft folgegemäß die Techniken, die erwachsene Stammzellen ver-wenden, die vom Gewebe einer schon ausgebildeten Person oder auch von einer menschlichen Leiche herausselektioniert worden sind. Der zweite Teil der Reflexion wird Fragen gewidmet, die mit der Benutzung der Keim-Stammzellen zusammen-hängen.

1. Techniken die auf erwachsenen Stammzellen beruhen
    Im Fall erwachsener Stammzellen ist den Experimenten, wie auch den darauf beruhenden therapeutischen Betätigungen ein und dasselbe Schema eigen. Vom Gewebe einer schon ausgestalteten Person – lebender oder verstorbener, werden Stammzellen entnommen. In nächster Reihe wird ihre Entwicklung in bestimmter Richtung stimuliert. Es wird mit der bio-chemischer Einwirkung, oder genetischer Umprogrammierung erreicht. Nachher werden sie in Form der Gewebe im Organis-mus des Nehmers implantiert. Bei anderen Typen der besprochenen Techniken werden die Zellen unmittelbar in den Organismus des Nehmers implantiert. Hier wird ihre Entwicklung vom Organismus selbst gesteuert[20].
    Wie leicht zu bemerken ist, ist die besprochene Technik in ihrem Hauptumriß annähernd gleich zur Ingerenz bei der Transplantation. Es geht hier zuerst um die Entnahme der Zellen vom Geber, und nachher – nach ihrer biologischen Bearbei-tung, werden sie im Organismus des Nehmers implantiert. Allein schon die Struktur dieser Betätigungen verlangt danach, daß dabei dieselben ethischen Prinzipien respektiert werden, nach denen die Transplantation der Organe, Gewebe und Zel-len geregelt wird.
    Zuerst muß also die Entnahme der Stammzellen von einer ausgestalteten Person mit ihrer persönlichen Zustimmung, oder ihres rechtlichen Vertreters unter-nommen werden. Es darf hier auch keine Gefährdung ihres Lebens und ihrer Ge-sundheit stattfinden. Diese Zellen dürfen nicht Objekt einer Kommerzialisation wer-den. Bleiben die obigen Prinzipien erfüllt, werden Experimente an diesen Zellen zugelassen. Das folgert aufgrund der Tatsache, daß diese Zellen keine personale Natur haben. Folgerichtig wird ihre Manipulierung kein Akt ihrer Objektivisierung, wie auch ihre Destruktion kein Akt der Vernichtung menschlichen Lebens. Zuletzt wird auch ihre Implantation in den Patienten zu therapeutischen Zwecken zum ruhmvollen Vorgehen – allerdings unter der Bedingung, daß diese Eingriffe gemäß den Prinzipien der medizinischen Kunst durchgeführt werden und daß das nicht proportionale Risiko ausgeschlossen wird.
    Die gerade besprochenen allgemeinen Prinzipien verlangen noch nach einigen, eher wesentlichen Ergänzungen, vor allem aber nach Berücksichtigung der wesentlichen Aspekte und Umstände, wie solche Techniken angewandt werden können. Gemäß den allgemeinen ethischen Prinzipien, mit denen die Transplantation von Organen geregelt werden, darf die Entnahme selbst der Zellen eines Menschen seine personale Integralität nicht benachteiligen. Es geht hier also nicht um die Entnahme selbst der Zellen, sondern um solche Ingerenz, die für ihn destruktiven Charakter hätte – ob im ganzheitlichen-personalen Ausmaß, oder nur im teilhaften Ausmaß; ob im psychischen (geistigen), oder auch körperlichen Aus-maß. Es darf auch die personale Identität infolge der Implantation von Zellen und Geweben nicht geändert werden, die mit der besprochenen Technik erreicht wird[21].
    Die gerade dargestellten Bedingungen stellen nicht die einzigen ethischen Kriterien der besprochenen Untersuchungen und medizinischen Eingriffe dar. Ein wichtiges Unterscheidungszeichen folgert auch aufgrund der Tatsache, daß in diesen Techniken – Objekt der bio-technologischer Bearbeitung Zellen und Gewebe eines Menschen bleiben. Auch wenn sie als solche nicht den personalen Status haben, gebührt ihnen doch infolge ihrer menschlichen Eigenart die angebrachte Ehre. Gehört es sich nach der menschlichen Empfindsamkeit, daß man sich angesichts der menschlichen Leiche mit gebührendem Ansehen benimmt, soll diese Voraussetzung zumindest auch im gleichen Grad auf lebendige Zellen und Gewebe angewandt werden[22]. Die Nutznießung des menschlichen Körpers – sei es in seiner Gesamtheit, oder auch in einem seiner Teile, allein als biologischen Stoffes, ohne gehörige Ehrachtung angesichts des Menschen und ohne klar bestimmten seines Wohles, wäre Anzeichen, daß hier die Wahrheit darüber, wer er ist, vermissen wurde. Auf unmittelbare Art und Weise wird dieses Prinzip von der Instruktion Donum vitae und vom Katechismus der Katholischen Kirche hervorgehoben, indem in ihnen erinnert wird, daß der Körper selbst einer verstorbenen Person mit besonderer Ehre gewürdet werden soll[23].
    Das obige moralische Erfordernis verleiht auch den Inhalt der letzten der e-thischen Grundbedingung. Die besprochenen Untersuchungen und Experimente könnten an sich als moralisch neutral anerkannt werden. Allerdings ihr Wert im konkreten Fall wird vom Zweck bestimmt, der dem Tun des Wissenschaftlers vor-leuchtet. Daher werden die besprochenen Betätigungen gut, wenn sie mit guter Ab-sicht motiviert bleiben. Analogisch gesehen werden sie böse, wenn der Betätigende nach einem unmoralischen Ziel strebt, oder auch ohne proportional wichtigen Grund die Möglichkeit übergeht, daß seine Untersuchungen zu bösen Zwecken gebraucht werden können. Ist es tadelnswert das Böse zu tun, verdient um so mehr entschie-den auf Abweisung jede Betätigung, die die Gesundheit, das Leben oder die perso-nale Würde des Menschen angreift, an der in voller Fülle der Leib teilnimmt.

2. Techniken die auf embryonalen Stammzellen beruhen
    Qualitativ neue Fragen kommen bei Techniken auf, die auf keim-embryonalen Stammzellen beruhen. Die ethische Analyse solcher Betätigungen umgreift die schon weit diskutieren Fragen, zumal das Klonen des Menschen, das Experimentie-ren an menschlichen Embryonen und ihrer Vernichtung. Denn wie schon oben her-vorgehoben, diese Technik setzt die unmittelbar beabsichtigte Erzeugung menschli-cher Embryonen voraus und die Verwendung überschüssiger Embryonen, die in technizisierter Prokreation erschaffen werden.
    Die Entnahme der Zellen vom menschlichen Keim (Embryo) in Form der Blastozyste verletzt unabwindbar seine feine innere Struktur, vernichtet seine Le-bensvorgänge und verursacht unvermeidbar seinen Tod. Derartiger Akttypus kann in keinem Fall gerechtfertigt werden, da er unmittelbar seine personale Würde an-greift und ihn zum Objekt herabwürdigt[24]. Folgegerecht muß auch an den bespro-chenen Eingriff die Lehre Johannes Paul II. herangezogen werden, die mit höchster Autorität in der Enzyklika Evangelium vitae ausgedrückt wird: „... die direkte [= jede direkte Vernichtung des empfangenen menschlichen Lebens], das heißt als Ziel o-der Mittel gewollte Abtreibung [stellt] immer ein schweres sittliches Vergehen [dar], nämlich die vorsätzliche Tötung eines unschuldigen Menschen”[25]. Ein wenig weiter nähert sich der Text der Enzyklika noch mehr an die Betätigungen, die Objekt der hier unternommenen Analysen sind. Johannes Paul II. schreibt: „Die sittliche Be-wertung der Abtreibung muß auch auf die neuen Formen des Eingriffs auf menschli-che Embryonen angewandt werden, die unvermeidlich mit der Tötung des Embryos verbunden sind, auch wenn sie Zwecken dienen, die an sich erlaubt sind. [...]. – ... muß man jedoch geltend machen, daß die Verwendung von Embryonen als Ver-suchsobjekt ein Verbrechen darstellt gegen ihre Würde als menschliche Geschöpfe, die dasselbe Recht haben, das dem bereits geborenen Kind und jeder Person ge-schuldet wird. Aus sittlichen Gründen zu verwerfen ist ebenso auch die Vorgehens-weise, die – bisweilen eigens zu diesem Zweck mit Hilfe der In-vitro-Befruchtung ‘erzeugte’ – noch lebende menschliche Embryonen und Föten mißbraucht, sei es als zu verwertendes ‘biologisches Material’ oder als Lieferanten von Organen oder Geweben zur Transplantation für die Behandlung bestimmter Krankheiten. Die Tö-tung unschuldiger menschlicher Geschöpfe, und sei es auch zum Vorteil anderer, stellt in Wirklichkeit eine absolut unannehmbare Handlung dar”[26].
    Wie schon hervorgehoben, unumgängliches Element der besprochenen Technik ist das Klonen des Menschen. Diese Handlungsweise, die eine der Arten und Weisen der technizisierter Prokreation darstellt, hat schon die Aussage des Magisterium der Kirche und eine weitausgebarbeitete Analyse der Ethiker erfahren. Die negative Wertung des Klonens des Menschen wird praktisch allgemein geteilt. Allerdings um die Vorbehalte moralischer und rechtlicher Natur übergehen zu könn-ten, wird zur Zeit versucht, das therapeutische Klonieren zu verteidigen, indem es vom Reproduktions-Klonen unterschieden wird. Als Beispiel kann hier die Meinung des wissenschaftlichen Teams der Firma Advanced Cell Technology gelten, das als erstes eine teilweise gelungene Klonierung eines Menschen erreicht hat. Diese Wissenschaftler schreiben: „Das therapeutische Klonen, das auf der Benutzung des genetischen Materials eigener Zellen des Patienten beruht [...], stellt anderes dar, als das Reproduktions-Klonen, in dem der Keim in die Gebärmutter der Frau im-plantiert wird, was zur Geburt eines Babys führen soll, das Klon ist. Wir vertreten die Meinung, daß das Reproduktions-Klonen eine Gefährdung für die Gesundheit der Mutter und des Fötus schafft und zur Zeit unbegründet ist. Wir unterstützen al-so Handlungen, die den Verbot des Klonens zu Reproduktionszwecken anstreben (zumindest bis zum Zeitpunkt, wenn es völlig gefahrlos sein wird und die mit ihm verbundenen ethischen Fragen entschieden werden)”[27].
    Beachtungswert sind auch die Schlüsse der ethischen Kommission, die von der Firma Advanced Cell Technology berufen worden ist bezwecks der ethischen Bewertung der Fragen, die mit dem Klonen des Menschen zusammenhängen. Wie Ronald M. Green vermittelt, diese Kommission ist zum folgenden Schluß gekom-men: „Diejenigen, für die das menschliche Leben in der Zeit der Empfängnis be-ginnt und die Aktivierung der Eizelle als gleichbedeutend mit menschlichen Keimen betrachten, können Untersuchungen mit theoretischem Klonieren nicht akzeptieren. Sie sehen es an als gleichbedeutend mit der Tötung des Kindes, um seine Organe zugute der anderen zu entnehmen. [...] Diese Ansicht wird nicht von Personen an-genommen, die behaupten, daß die moralischen Kriterien nicht angewandt werden sollen an Wesen, die im Laufe des therapeutischen Klonens kreiert werden. Sie meinen – ähnlich wie Mitglieder unserer Kommission – daß den Vorteilen solcher Untersuchungen und potentiellen neuen Behandlungsmethoden wesentlich größere Bedeutung gebührt, als das Recht zum Leben der aktivieren Eizellen”[28]. Es ist schwer mit diesem Standpunkt einverständlich zu werden. Die dargestellte Unter-scheidung betrifft nämlich die Betätigungszwecke, nicht aber ihr Wesen an sich. Es wird nämlich in jedem Fall die Erzeugung eines menschlichen Embryos angestrebt, was von Natur aus un-ethisch ist, da es in seine personale Würde schlägt.
    Un-ethisch ist auch die Verwendung für obige Zwecke der Keim-(Embryo)-Stammzellen – sowohl in ihrer ursprünglichen Form, wie auch entwicklungsgemäß schon orientierter Form, die von anderen Zentren geliefert werden. Zwar läßt die Instruktion Donum vitae in bestimmten Fällen bei wissenschaftlichen Untersuchun-gen und Experimenten die Benutzung von Zellen und Geweben zu, die aus Leichen der Embryos herkommen, wenn sie gehörig geehrt werden und keine Anteilnahme am Schwangerschaftsabbruch im Spiel ist, und auch wenn es keinen Anstoß er-weckt[29]. Allerdings im besprochenen Fall setzt die Erreichung der embryonalen Stammzellen die Erzeugung, und nachher Vernichtung des lebenden menschlichen Embryos im strikt bestimmten Moment seiner Entwicklung voraus. Die Verwendung der embryonalen Stammzellen bleibt also im unmittelbaren Zusammenhang mit der direkten und beabsichtigten Vernichtung des menschlichen Wesens. Folgegerecht, die Instruktion der Päpstlichen Akademie Pro Vita hebt hervor, daß unabhängig von der Absicht daran interessierter Subjekte, eine nähere materielle Mitwirkung zwi-schen der Erzeugung der Zellen und den auf ihnen unternommenen Experimenten (cooperatio materialis proxima) besteht, die unerlaubt ist[30].
    Die neuen Möglichkeiten, die die embryonalen Stammzellen zu schaffen scheinen, bilden eine noch ferngelegene Perspektive. Viele Wissenschaftler sind überhaupt pessimistisch angelegt, was die Möglichkeiten der Beherrschung der Technik der präzisen Steuerung über die Spezifikation der pluripotentiellen, bzw. auch selbst der totipotentiellen Zellen angeht. Es können auch nicht, beispielswei-se, die Schwierigkeiten übergangen werden, die die Technik selbst schafft, um Stammzellen hoher Qualität zu erlangen: sie müssen frei sein von genetischen De-fekten. Dieses Erfordernis kann nicht ohne eine perfekte Beherrschung der Technik selbst des Klonens erreicht werden. Indessen, zur Zeit, ist diese Technik mit vielen Unbekannten belastet. Mitte Dezember 2001 haben Wissenschaftler der schon er-wähnten Firma Advenced Cell Technology verlautbart, daß Eizellen mehr entwickel-ter Wesen, wie die Primaten, in sich Barrieren bergen, die ihr Klonen ernst er-schweren oder selbst unmöglich machen. Die Mehrheit der bisher klonierten Wesen endet ihr Leben noch vor dem Kommen in die Welt, oder auch kennzeichnet sich mit seriösen genetischen Defekten. Im Kommunikat das nach den ersten Experimenten veröffentlicht wurde, die an Affen unternommen worden sind, wurde festgestellt, daß „auch wenn die Mehrheit der Affen-Keime auf den ersten Anblick normal aus-sehen, bei näherem Anschauen sie sich als ‘Gallerie von Mißbildungen’ gezeigt hat. [...] Es kam zum Vorschein, daß in den scheinbar normalen Zellen der Embryos keine rechtmäßigen Kernzellen da sind, und die Chromosome, die normalerweise in ihrem Innern vorhanden sein sollen, schlechterdings in der ganzen Zelle herumge-worfen bleiben. Verborgene Defekte bei den ersten Zellenteilungen und ihrer Ent-wicklung begannen nach 6-7 Tagen seit dem Beginn der Lebensvorgänge zum Vor-schein zu kommen, demzufolge die Embryonen abzusterben begonnen haben. Das-selbe betrifft die geklonten menschlichen Embryos. Ihre Entwicklung ist es zum Stadium von 6 Zellen heranzuführen gelungen. Der Meinung nach einiger Wissen-schaftler, der Schaden der in der Zelle bei der Beseitigung ihres Kernes verursacht wird, scheint so groß zu sein, daß es eine normale Entwicklung des Klones unmög-lich macht. Solche Abhängigkeit schieben auch Experimente vor, bei denen es ver-sucht wurde, den Eizellen ihren eigenen vorher entnommenen Kern wieder zu im-plantieren. Aus diesen Untersuchungen folgert, daß es eher unmöglich ist, jedesmal gesunde menschliche Embryonen zu erlangen”[31].
    Auf für sich spezifische Art und Weise möchte diese Frage der bekannte Ad-härent des Klonens des Menschen lösen, der italienische Gynäkologe Severino An-tinori. Er stellt zuerst fest, daß Schuld für solches Ergebnis der Experimente selbst die Wissenschaftler tragen, indem sie noch nicht gut erarbeitete Techniken anwen-den. Weiter hebt er hervor, daß die Unvollkommenheiten selbst der Techniken auf dem Weg des Screenings überwunden werden können, das frühzeitig genug die Entwicklung der Embryos zu stoppen erlaubt, wenn sie mit genetischen Defekten belastet sind[32].

Zusammenfassung
    Aus den dargestellten Analysen kann gefolgert werden, daß die besproche-nen medizinischen Techniken, die auf Stammzellen beruhen, einen wichtigen Um-bruch in der Medizin bilden und zur radikalen Verbesserung der Wirksamkeit der therapeutischen Handlungen beitragen können. Allerdings auch im Fall dieser Un-ternehmungen ist nicht alles, was möglich ist, zugleich auch moralisch erlaubt. Un-ter den zur Zeit vorgeschlagenen Techniken müssen entschieden diese verurteilt werden, die auf embryonalen Stammzellen beruhen. Für ethisch erlaubte sollen da-gegen diese anerkannt werden, die auf erwachsenen Stammzellen beruhen[33]. Aber auch in diesem Fall dürfen die oben bestimmten ethische Erfordernisse nicht umge-gangen werden. Hervorgehoben soll besonders die Notwendigkeit werden, daß ein nicht proportionelles Risiko für den Patienten, der sich solcher Therapie unterzieht, ausgeschlossen bleibt. Und daß diese Zellen mit Ehre behandelt werden, die mit dem menschlichen Sacrum gekennzeichnet sind.


[1] Vgl. Pontificia Academia Pro Vita. Dichiarazione sulla produzione e sull’uso scientifico e terapeutico delle cellule staminali embrionali umane. Citta del Vaticano: Libreria Editrice Vaticana 2000 S. 4; vgl. auch Por. R.A. Pederson. Pierwotne komórki zarodkowe [Ursprüngliche Keimzellen]. „Œwiat Nauki [Welt der Wissenschaft]” 1999 Nr. 6(94) S. 36-41.
[2]Es ist eine ziemlich verwickelte Entwicklung, die im besonderen in Handbüchern der Medizin beschrieben werden (vgl. z.B. K. Ostrowski. Embriologia cz³owieka [Embryologie des Menschen]. Warszawa: Pañstwowy Zak³ad Wydawnictw Lekarskich 19883 S. 55nn; Po³o¿nictwo i ginekologia [Geburtenhilfe und Gynäkologie]. Red. T. Pisarski. Warszawa: Pañstwowy Zak³ad Wydawnictw Lekarskich 1991 S. 199nn).
[3]Unter anderen: James A. Thomson von der University of Wisconsin, John D. Gearhart von Johns Hopkins University und Teams von Geron Conporation aus Menlo Park in Kalifornien und von der University of California in San Francisco.
[4] Vgl. z.B. J.A. Thomson [und andere]. Embryonic Stem Cell Lines Derived From Human Blastocysts. „Science” 1998 Nr. 282 S. 1145-1147; G. Vogel. Harnessing the Power of Stem Cells. „Science” 1999 Nr. 283 S. 1432-1434; R.A. Pederson. Pierwotne komórki zarodkowe [Ursprüngliche Keimzellen] S. 37; S.-C. Zhang, M. Wernig, I.D. Duncan, O. Brüstle, J.A. Thomson. In Vitro Differentiation of Transplantable Neural Precursors From Human Embryonic Stem Cells. „Nature Biotechnology” 2001 Nr. 19 S. 1129-1133; R.P. Lanza, H. Yun Chung, J.J. Yoo, P.J. Wettstein, C. Blackwell, N. Borson, E. Hofmeister, G. Schuch, S. Soker, C.T. Moraes, M.D. West, A. Atala. Generation of Histocompatible Tissues Using Nuclear Transplantation. „Nature Biotechnology” 2002 Nr. 20 S. 689-696.
[5] Vgl. np. G.N. ¯ycie po œmierci [Leben nach dem Tod]. „Wiedza i ¯ycie [Wissenschaft und Leben]” 2001 Nr. 9 S. 7; J. Stradowski. Serce odbudowuje siê po zawale [Das Herz regeneriert sich nach dem Infarkt]. Http://gazeta.pl/alfa/artykul. jsp?xx=204484&dzial=010600 (z 2.04.2001).
[6] Por. P. Wolf [u. andere]. Transplantacja narz¹dów [Transplantation der Organe]. Wroc³aw: Wyd. Volumed 1993 s. 1-19.
[7]Vgl. Wolf [i in.]. Transplantacja narz¹dów [Transplantation der Organe]. S. 26-27.
[8] Diese Methode wurde im Artikel dargestellt: J. Wróbel. Etyczne aspekty in¿ynierii komórkowej i tkankowej [Ethische Aspekte der Zellen- und Gewebe-Ingenerie]. „Roczniki Teologiczne [Theologische Jahrgänge]” 49:2002 Heft 3.
[9] Pontificia Academia Pro Vita. Dichiarazione sulla produzione e sull’uso scientifico e terapeutico delle cellule staminali S. 8.
[10] Vgl. Pontificia Accademia per la Vita. Cellule staminali umane autologhe e trasferimento di nucleo. „L’Osservatore Romano” 141:2001 Nr. 3(42642) S. 6.
[11] Vgl. Pederson. Pierwotne komórki zarodkowe [Ursprüngliche Keimzellen] S. 37.
[12] Vgl. z.B. M. Loeffler, C.S. Potten. Stem Cells and Cellular Pedigrees. A Conceptual Introduction. In: Stem Cells. Red. C.S. Potten. London: Academic Press 1997 s. 1-27; D. Van Der Kooy, S. Weiss. Why Stem Cells? „Science” 2000 Nr. 287 S. 1439-1441.
[13] Vgl. z.B. M.F. Pittenger [u. andere]. Multilineage Potential of Adult Human Mesenchymal Stem Cells. „Science” 1999 Nr. 284 S. 143-147; G. Vogel. Brain Cells Reveal Surprising Versatility. „Science” 2000 Nr. 288 S. 1559-1561; D.L. Clarke [i in.]. Generalized Potential of Adult Neural Stem Cells. „Science” 2000 Nr. 288 S. 1660-1663; K.W. Liechty, T.C. MacKenzie, A.F. Shaaban, A. Radu, A.-M.B. Moseley, R. Deans, D.R. Marshak, A.W. Flake. Human Mesenchymal Stem Cells Engraft and Demonstrate Site-Specific Differentiation after in Utero Transplantation in Sheep. „Nature Medicine” 2000 Nr. 6 S. 1282-1286; R.M. Kline. Krew pêpowinowa – cudowny lek [Nabelschnur-Blut – Wunderbares Heilmittel]. „Œwiat Nauki [Welt der Wissenschaft]” 2001 Nr. 6(118) S. 20-28.
[14] Vgl. Liechty, MacKenzie, Shaaban, Radu, Moseley, Deans, Marshak, Flake. Human Mesenchymal Stem Cells Engraft and Demonstrate Site-Specific Differentiation S. 1282-1286.
[15] Vgl. D.J. Watt, G.E. Jones. Skeletal Muscle Stem Cells:Function and Potential Role in Therapy. In: Stem Cells. Red. C.S. Potten. London: Academic Press 1997 S. 75-98; J.A. Nolta. D.B. Kohn. Haematopoietic Stem Cells for Gene Therapy. In: daselbst S. 447-460.
[16] Vgl. D.S. Krause, N.D. Theise, M.I. Collector, O. Henegariu, S. Hwang, R. Gardner, S. Neutzel, S.J. Sharkis. Multi-Organ, Multi-Lineage Engraftment by a Single Bone Marrow-Derived Stem Cell. „Cell” 105:2001 Nr. 3 (4. May) S. 369-377.
[17] Vgl. [G.N.] ¯ycie po œmierci [Leben nach dem Tod] S. 7.
[18]Vgl. [B.P.] Komórki na zamówienie [Zellen auf Bestellung]. „Wiedza i ¯ycie [Wissenschaft und Leben]” 2001 Nr. 7 S. 5; vgl. auch W³odarski. Najbardziej pierwotna komórka macierzysta [Die meist ursprüngliche Stammzelle].
[19]Vgl. A.-M. Hakelien, H.B. Landsverk, J.M. Robl, B.S. Skalhegg, Ph. Collas. Reprogramming Fibroblasts to Express T-cell Functions Using Cell Extracts. „Nature Biotechnology” 2002 Nr. 20 S. 460-466.
[20]Vgl. Liechty, MacKenzie, Shaaban, Radu, Moseley, Deans, Marshak, Flake. Human Mesenchymal Stem Cells Engraft and Demonstrate Site-Specific Differentiation S. 1282-1286.
[21] Mehr zu diesem Thema vgl.: Wróbel. Cz³owiek i medycyna. Teologicznomoralne podstawy ingerencji medycznych [Mensch und die Medizin. Theologisch-moralische Grundlagen für medizinische Eingriffe]. Kraków: Wydawnictwo Ksiê¿y Sercanów 1999 III. Teil; und auch derselbe Teologicznomoralne podstawy przeszczepiania organów [Theologisch-moralische Grundlagen der Transplantation der Organe]. In: W krêgu chrzeœcijañskiego orêdzia moralnego. Ksiêga Jubileuszowa poœwiêcona ks. prof. Antoniemu M³otkowi [Im Kreis der christlichen moralischen Botschaft. Jubiläumsbuch gewidmet Herrn P. Prof. Antoni Mlotek]. Red. M. Biskup, T. Re-roñ. Wroc³aw 2000 S. 579-597; E. Sgreccia. Manuale di bioetica. Bd. 1: Fondamenti ed etica biomedica. Milano: Vita e Pensiero 20003 S. 673ff., und vor allem 688-690; L. Siep, J.S. Ach, M. Quante. Organtransplantation. Teil 3: Ethisch. In: Lexikon der Bioethik. Red. W. Korff, L. Beck, P. Mikat. Bd. 2. Gütersloh: Gütersloher Verlagshaus 1998 S. 813-815; J. Dichgans, D. Röss-ler. Neurobiologie. In: ebd. S. 760-762.
[22]Vgl. Katechismus der Katholischen Kirche. Oldenbourg Benno Paulusverlag Veritas 1993 Nr. 2300.
[23]Vgl. Kongregation für die Glaubenslehre. Instruktion über die Achtung vor dem beginnenden menschlichen Leben und die Würde der Fortpflanzung. Antworten auf einige aktuelle Fragen «Donum vitae». Roma 1987 Nr. I, 4; Katechismus 2300-2301.
[24]Vgl. Kongregation für die Glaubenslehre. Instruktion über die Achtung vor dem beginnenden menschlichen Leben und die Würde der Fortpflanzung. Antworten auf einige aktuelle Fragen «Donum vitae». Roma 1987 Nr. I, 4.
[25]Nr. 62. Vgl. auch Kongregation für die Glaubenslehre, Erklärung zur vorsätzlichen Abtreibung «Quaestio de abortu procurato». Roma 1974.
[26]Johannes Paul II. Enzyklika «Evangelium vitae» Nr. 63. Vgl. auch die Präsentation dieser Frage bezüglich unmittelbar zum Problem der Ver-wendung in biologischen Lehren und in Medizin der Stammzellen der Embry-os: Pontificia Academia Pro Vita. Dichiarazione sulla produzione e sull’uso scientifico e terapeutico delle cellule staminali.
[27]J.B. Cibelli, R.P. Lanza, M.D. West, C. Ezzel. Pierwszy ludzki klon [Der erste menschliche Klon]. „Œwiat Nauki [Welt der Wissenschaft]” 2002 Nr. 1(125) S. 30.
[28]R.M. Green. Dylematy etyczne [Ethische Dilemmata] [bezüglich der menschlichen Klonierung]. „Œwiat Nauki [Welt der Wissenschaft]” 2002 Nr 1(125) s. 32.
[29]In diesem Dokument wird festgestellt: „Die Leichen menschlicher Embryonen und Föten, seien sie nun vorsätzlich abgetrieben oder nicht, müssen geachtet werden wie die sterblichen Überreste von anderen menschlichen Wesen. Besonders dürfen sie nicht Verstümmelungen oder Obduktionen ausgesetzt werden, solange ihr Tod nicht mit Sicherheit festgestellt wurde, und nicht ohne die Zustimmung der Eltern oder der Mutter. Darüber hinaus muß immer die moralische Forderung bestehen bleiben, daß dabei keine Beihilfe zu einer gewollten Abtreibung stattgefunden hat und daß die Gefahr des Ärgernisses vermieden wird. Auch im Fall verstorbener Föten muß, wie bei den Leichen Erwachsener, jede kommerzielle Praxis als unerlaubt erach-tet und verboten werden” (DV I, 4).
[30]Vgl. Pontificia Academia Pro Vita. Dichiarazione sulla produzione w sull’uso scientifico e terapeutico delle cellule staminali S. 17.
[31]Die Affen lassen sich nicht klonieren. Http://wyborcza.gazeta.pl/info/ artykul. jsp?xx=602298&dzial=010600.
[32]Vgl. S. Pistoi. Ojciec cudzych dzieci [Vater fremder Kinder]. „Œwiat Nauki [Welt der Wissenschaft]” 2002 Nr. 6(130) S. 25.
[33]Diesen Standpunkt bestätigte Johannes Paul II. in der Ansprache an die Teilnehmer des XVIII. Internationalen Kongresses des Transplantations-Verbandes (XVIII International Congress of the Transplantation Society). Roma 29.08.2000. „L’Osservatore Romano” 30.08.2000 S. 1, 5 (http://www. vatican.va/cgi-bin/w3-msql/news_services/ bulletin/ news/ 7511. html?index=7511&po_date= 29.08.2000&lang=it); vgl. auch Pontificia Acca-demia per la Vita. Cellule staminali umane autologhe S. 6.

Bibliographie

A.Quellen

1.Johannes Paul II. Enzyklika Evangelium vitae. Roma 1995.

2.Johannes Paul II. Ansprache an die Teilnehmer des XVIII. Internationalen Kongresses des Transplantations-Vereines (XVIII International Congress of the Transplantation Society). Roma 29.08.2000. „L’Osservatore Romano” 30.08.2000 S. 1, 5. (http://www.vatican.va/ cgi-bin/w3-msql/news_services/bulletin/news/7511.html? index= 7511& po_ date=29.08.2000&lang=it).

3.Kongregation für die Glaubenslehre, Erklärung zur vorsätzlichen Abtreibung «i>Quaestio de abortu procurato». Roma 1974.

4.Kongregation für die Glaubenslehre. Instruktion über die Achtung vor dem beginnenden menschlichen Leben und die Würde der Fortpflanzung. Antworten auf einige aktuelle Fragen «Donum vitae». Roma 1987.

5.Pontificia Academia Pro Vita. Dichiarazione sulla produzione e sull’uso scientifico e terapeutico delle cellule staminali embrionali umane. Citta del Vaticano: Libreria Editrice Vaticana 2000.

6.Pontificia Accademia per la Vita. Cellule staminali umane autologhe e trasferimento di cucleo. Aspetti scientifici ed etici. „L’Osservatore Romano (IT)“ 141:2001 Nr. 3(42641) S. 6.

7.Katechismus der Katholischen Kirche. Oldenbourg Benno PaulusVerlag Veritas 1993.

B. Literatur

1.Cibelli J.B., Lanza R.P., West M.D., Ezzel C. Der erste menschliche Klon. „Œwiat Nauki [Welt der Wissenschaft]” 2002 Nr. 1(125) S. 28-37.

2.Clarke D.L. [i in.]. Generalized Potential of Adult Neural Stem Cells. „Scien-ce” 2000 Nr. 288 S. 1660-1663.

3.Dichgans J., Rössler D. Neurobiologie. In: Lexikon der Bioethik. Red. W. Korff, L. Beck, P. Mikat. Bd. 2. Gütersloh: Gütersloher Verlagshaus 1998 S. 760-763.

4.[G.N.] ¯ycie po œmierci [Leben nach dem Tod]. „Wiedza i ¯ycie [Wissenschaft und Leben]” 2001 Nr. 9 S. 7.

5.Green R.M. Dylematy etyczne [Ethische Dilemmas] [im Zusammenhang mit dem Klonen des Menschen]. „Œwiat Nauki [Welt der Wissenschaft]” 2002 Nr. 1(125) S. 32-33.

6.Hakelien A.-M., Landsverk H.B., Robl J.M., Skalhegg B.S., Collas Ph. Repro-gramming Fibroblasts to Express T-cell Functions Using Cell Extracts. „Nature Bio-technology” 2002 Nr. 20 S. 460-466.

7.Kline R.M. Krew pêpowinowa – cudowny lek [Das Nabelschnur-Blut – wun-derbares Heilmittel] „Œwiat Nauki [Welt der Wissenschaft]” 2001 Nr. 6(118) S. 20-28.

8.Krause D.S., Theise N.D., Collector M.I., Henegariu O., Hwang S., Gardner R., Neutzel S, Sharkis S.J. Multi-Organ, Multi-Lineage Engraftment by a Single Bone Marrow-Derived Stem Cell. „Cell” 105:2001 Nr. 3 (4. May) S. 369-377.

9.Lanza R.P., Yun Chung H., Yoo J.J., Wettstein P.J., Blackwell C., Borson N., Hofmeister E., Schuch G, Soker S., Moraes C.T., West M.D., Atala A. Generation of Histocompatible Tissues Using Nuclear Transplantation. „Nature Biotechnology” 2002 Nr. 20 S. 689 – 696.

10.Liechty K.W., MacKenzie T.C., Shaaban A.F., Radu A., Moseley A.-M.B., Deans R., Marshak D.R., Flake A.W. Human Mesenchymal Stem Cells Engraft and Demonstrate Site-Specific Differentiation after in Utero Transplantation in Sheep. „Nature Medicine” 2000 Nr. 6 S. 1282-1286.

11.Loeffler M., Potten C.S. Stem Cells and Cellular Pedigrees. A Conceptual In-troduction. In: Stem Cells. Red. C.S. Potten. London: Academic Press 1997 S. 1-27.

12.Ma³py nie chc¹ siê klonowaæ. [Affen lassen sich nicht klonen] Http://wyborcza.gazeta.pl/ info/ artykul. jsp?xx=602298&dzial=010600.

13.Nolta J.A., Kohn D.B. Haematopoietic Stem Cells for Gene Therapy. In: Stem Cells. Red. C.S. Potten. London: Academic Press 1997 S. 447-460.

14.Ostrowski K. Embriologia cz³owieka [Embryologie des Menschen]. Warszawa: Pañstwowy Zak³ad Wydawnictw Lekarskich 19883.

15.[P.B.] Komórki na zamówienie [Zellen auf Bestellung]. „Wiedza i ¯ycie [Wis-senschaft und Leben]” 2001 Nr. 7 S. 5.

16.Pederson R.A. Pierwotne komórki zarodkowe [Ursprüngliche Keimzellen]. „Œwiat Nauki [Welt der Wissenschaft]” 1999 Nr. 6(94) S. 36-41.

17.Pistoi S. Ojciec cudzych dzieci [Vater der fremden Kinder]. „Œwiat Nauki [Welt der Wissenschaft]” 2002 Nr. 6(130) S. 24-25.

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